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Im Vortrag "Täter, Helfer, Trittbrettfahrer" wird der Diplom-Sozialwissenschaftler und Geschichtslehrer am Herbrechtinger Buigen-Gymnasium Beispiele von NS-Tätern von der Ostalb vorstellen. In den Buchbeiträgen werden "NS-Karrieren" wie z.B. von Erwin Rommel, der in Heidenheim geboren wurde, beschrieben. Nach Meinung von Dr. Proske konnte "der NS-Staat sich nur entfalten, weil Millionen reibungslos zu seinen Spießgesellen wurden". Ein Beispiel für diese Mentalität ist die im Buch enthaltene Biografie des 1906 in Dischingen geborenen SS-Hauptscharführers Johann Haßler. In den Jahren 1942 bis 1944 war er in der Sowjetunion als Mitglied einer so genannten Einsatzgruppe an Massenmorden beteiligt, nicht zuletzt als Fahrer eines "Gaswagens" - eines Lastwagens mit hermetisch abgedichtetem Laderaum, in dem Menschen mit Auspuffgasen ermordet wurden. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 02.03.2012, in der Aula des St. Bonaventura Gymnasiums in Dillingen von 14.30 bis 16.00 Uhr statt.



Vom 19.-21.12.2011 führten 21 Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen zusammen mit ihren Lehrkräften Sr. Reglinde Sailer, Johannes Graf und Tobias Mecklinger das Theaterstück "Adventszeit - stade Zeit" im Rahmen der Weihnachtsfeierlichkeiten des Bischöflichen Ordinariats auf. In dem selbstgeschriebenen Stück setzten sich die Studierenden in verschiedenen Szenen mit dem Konsumverhalten in der Vorweihnachtszeit auseinander. Lesen Sie vorab einen Bericht des Schulwerks der Diözese Augsburg hier.


Bischof Konrad Zdarsa mit den Studierenden der Fachakademie




Auf Einladung der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg hielt Gastdozent Bruno della Chiesa am vergangenen Freitag in der vollbesetzten Aula des St.-Bonaventura-Gymnasiums einen hoch informativen Vortrag über “Ethik und Empathie“. Bruno della Chiesa ist Leiter des Zentrums für Bildungsforschung und Innovation in Paris und forscht als international renommierter Wissenschaftler (Ulm und Harvard / USA) derzeit im Bereich Neurowissenschaften über Globalisierung und sprachliche Kompetenzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, Herrn Werner Eitle, formulierte Bruno della Chiesa zunächst das Zitat von Philip K. Dick: “Ein Mensch zu sein bedeutet, Empathie zu empfinden“ als Rahmen für  seinen Vortrag und ging auf drei Kernfragen ein: Werden Menschen, was die Ethik anbelangt, ungleich geboren? Oder werden ethische Standards erlernt? Oder beides zusammen: Vererbung und Sozialisation? Von diesen Positionen ausgehend stellte Bruno della Chiesa neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaften vor. So ist sein Ansatz, dass das Erlernen einer Fremdsprache und die Entwicklung von interkultureller Empathie im Zusammenhang zueinander stehen. Weiter sprach er davon, dass Empathie, negativ eingesetzt, große körperliche, psychische und emotionale Schäden bei anderen Personen anrichten kann. „Dies", so der Wissenschaftler wörtlich, "sei mit ein Grund, dass so viele Scheidungen schmerzlich und qualvoll ausgetragen werden." Bruno della Chiesa sparte dabei nicht mit Kritik an den Medien, die der Öffentlichkeit die wissenschaftliche Komplexität falsch vermittelt, und der Wirtschaft, die “mit Wissenschaft nichts zu tun“ hat. Auch auf die Neuromythen, die in unserer Gesellschaft kursieren, kam Bruno della Chiesa zu sprechen. So, um nur ein Beispiel zu nennen, sei die Annahme, Männer und Jungen hätten andere Gehirne als Frauen und Mädchen, völlig aus der Luft gegriffen. Aber wie kann es sein, dass Mädchen in der Schule, was PISA-Studien belegen, besser sind als Jungen? Bruno della Chiesa erklärte es damit, dass Mädchen ausgezeichnete schulische Leistungen erbringen müssen, um im späteren Leben in Führungspositionen eingesetzt zu werden und es umgekehrt ab einem gewissen Alter einfach “uncool“ sei, wenn Jungen gute Noten schreiben. Abschließend stellte Bruno della Chiesa noch die Theorie der „DOXA" vor. Hierbei wird die Kultur als Natur empfunden, was auch auf die Ethik übertragbar ist. Vergleichbar mit einem Fisch im Wasser, der so lange nicht weiß, was Wasser eigentlich ist, bis er an der Luft gewesen ist. Grundlegend sei hier zu erkennen, dass Verstehen bedeutet, “Informationen in Wissen zu verwandeln“. Erst die Kombination von verschiedenen Kulturen lasse ein Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede reifen. Der Vortrag fand bei den anwesenden Lehrkräften und Studierenden große Zustimmung, was der lang anhaltende Applaus zeigte.

Christina Herrmann, Michaela Gumpp (Klasse 2a)


Schulleiter Werner Eitle und Gastdozent Bruno della Chiesa



Am Samstag, den 12.11.2011, fand von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr unser Tag der offenen Tür statt. Neben einigen Bildern (siehe unten) finden Sie einen Bericht der Donau-Zeitung hier.







Am Mittwoch, den 09.11.2011, fand eine kirchliche Segnung an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen statt, da der Schulträger, das Schulwerks der Diözese Augsburg, Modernisierungsmaßnahmen ermöglichte und die Fachakademie in diesem Zusammenhang zeitgemäße Verwaltungsräumlichkeiten und eine neue Werkraumausstattung erhielt. Schon im letzten Jahr wurden die Aussenfassade der Fachakademie renoviert und neue Fenster eingesetzt. Die am Umbau beteiligten Reinigungskräfte, Hausmeister, Sekretärinnen, der Fachplaner der Firma Feha und einige Lehrkräfe konnten an der kleinen Einweihungsfeier, die von Kaplan Gregory Herzel gestaltet wurde, dabei sein.





In zwei Bussen wurde die Fahrt nach Biberach in die Sinn-Welt angetreten. Schon auf dem Hinweg wurden die Studierenden mit dem Heiligen Franziskus vertraut gemacht, dessen Fest jährlich am 4.10. gefeiert wird. In der Sinnwelt knüpfte Sr. Gisela von der St. Elisabeth Stiftung an das Wirken von Franziskus mit dem Sonnengesang an und erklärte die biblischen Hintergründe (im Sinne der Schöpfungsgeschichte) der Sinn-Welt. Die Sinn-Welt lädt im ehemaligen Ökonomiegebäude auf drei Etagen auf insgesamt über 1.500 qm an 100 hochwertigen Mitmachstationen zum spielerischen Entdecken und Experimentieren ein. Sehen, ausprobieren, fühlen, schmecken, hören, riechen - die eignenen Sinne spielerisch entdecken, war das Motto für die Studierenden und die begleitende Lehrkräfte an diesem Tag.







Am 29.09.2011 besichtigten die Berufpraktikanten im Schuljahr 2011/12 im Fach "Recht und Organisation" zusammen mit den Lehrkräften Fr. Fink und Hr. Eitle die "NORDSCHWÄBISCHE WERKSTÄTTEN GMBH WERKSTÄTTEN DER LEBENSHILFE FÜR BEHINDERTE" in Dillingen. Fr. Schatte vom Sozialdienst und Hr. Reich als Qualitätsbeauftragter der Werkstätten stellten zunächst das gesamte Leistungsspektrum der Lebenshilfe und das dort praktizierte QM-System anhand einer Präsentation vor. Ein gutes QM-System umfasst nach Hr. Reich Maßnahmen zur Organisation, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung. Anschließend konnte die Werkstatt in zwei Gruppen besichtigt werden. Die Nordschwäbischen Werkstätten bieten eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten (Montagen,Verpackungen, Elektromontagen, Landschaftspflege). Am Ende wurde im Speisesaal der Werkstätte die Exkursion ausgewertet und weitere Fragen beantwortet.


Für rund 200 angehende Erzieherinnen und Erzieher begann letzte Woche das neue Schuljahr an der Fachakademie in Dillingen. Wie es der Tradition entspricht, wurden die Studierenden der künftigen 1. Klassen von den Studierenden der 2. Klassen mit einer selbst gebastelten Schultüte und einem Willkommenslied feierlich begrüßt.


Studierende der Klassen 1a und 1b mit ihren Schultüten


Schultütenübergabe




Sr. Reglinde mit Chor und Gitarrengruppe beim Abschlussgottesdienst


BerufspraktikantInnen nach der Übergabe der "Kirchlichen Beauftragung" und des "Eine Welt-Zertifikats" mit Leiter der Regionalstelle Süd des Kindermissionswerkes Peter Förg, Schulleiter Werner Eitle, Lehrkraft Josef Fieger und Studiendirektor Bernhard Rößner (vorne von links)


Klassen 1a und 1b beim Vortragen des "Regenbogenliedes"


Abschlussklassen 2a und 2b mit Schulleiter Werner Eitle (1. von links) und Mitarbeiterin der Schulleitung Tanja Barfüßer (5. von rechts)


Musikalische Einlage bei der Abschlussfeier


Festsaal


Einlage von Studierenden der Klasse 2b mit Schulleiter Werner Eitle im Rahmen der Abschlussfeier



Bis Ende Juli besteht für Interessierte auch weiterhin die Möglichkeit - immer freitags von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr - die Ausstellung "Typografie ist die Inszenierung einer Mitteilung!" mit Werken von Helmut C. Walter und Oskar Bernhard in den Räumlichkeiten der Fachakademie zu besichtigen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Hier ein kurzer Einblick:


Engel-Patchwork


Zwischenstation


RKT ´08 Engel-Edition



Jedes Jahr an Ostern spendet die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg an bedürftige Menschen im In- und Ausland. Aus gegebenem Anlass hat sich die SMV der Fachakademie diesmal dafür entschieden, notleidende Menschen in Japan zu unterstützen: Die Stadt Kamaishi in der Präfektur Iwate wurde nach dem verheerenden Erdbeben bei Sendai am 11. März 2011 von einer über zehn Meter hohen Tsunami-Welle überrollt. In einem Nachbarort wurde dabei ein Kindergarten völlig zerstört. Durch Kontakte von Annika Hirschler (Studierende der Klasse 1b und SMV-Vertreterin) wurde in Zusammenarbeit/ Organisation mit Ramona Rudin (Studierende der Klasse 2a und Schulsprecherin) eine finanzielle Hilfe beigesteuert, da die betroffene Gemeinde über keine eigenen Mittel verfügt, um den Kindergarten wieder aufzubauen. Aus Spenden von Lehrern und Studierenden konnte so ein Beitrag von insgesamt 260,00 Euro zur Verfügung gestellt werden – eine kleine Geste, aber doch ein Schritt zur Linderung der Not in Japan.


Am 08.04.2011 trafen sich zur ersten Beiratssitzung Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Sozialeinrichtungen und Bildungsträger. Der Schulleiter, Werner Eitle, verwies in seiner Begrüßung auf die Entstehung von Netzwerken, die die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Ausbildung der künftigen Erzieherinnen und Erzieher zum Ziel haben. So seien Ausbildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen eine ideale Verbindung. Die Schulordnung der Fachakademie sagt, so der Schulleiter, Folgendes: „Der Schulträger kann …einen Beirat einrichten…Der Beirat hat die Aufgabe, die Verbindung der Fachakademie zur Arbeitswelt sicherzustellen.“ Ein jährliches Treffen soll dazu dienen, die Ausbildung zu reflektieren, Entwicklungen zu besprechen und Planungen ermöglichen. Der Beirat ist eine Kooperation der Lebenshilfe Dillingen, Regens Wagner Dillingen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, sowie des Kinderheims St. Clara in Gundelfingen und der Stadtverwaltung Dillingen, Bereich Kindertagesstätten bzw. der Fachberatung des Amtes für Jugend und Familie Dillingen und der Kindertagesstätte St. Josef in Dillingen.  


Im Bild von links: Frau Ringeisen, Regens Wagner Dillingen, Sr. Maria Elisabeth Marschalek OSF, Kinderheim St. Clara, Gundelfingen, Prof. Dr. Manfred Schlund, DHBW Heidenheim, Petra Schütze, Amt für Jugend und Familie Dillingen, Anita Kratzer, Kindertagesstätte St. Josef, Dillingen, Schulleiter der Fachakademie Werner Eitle, Sr. Marianne Willjung OSF, Trägervertreterin der Kindertagesstätte St. Josef




von links: Schulleiter Werner Eitle, Schriftführerin Tanja Barfüßer (Lehrerin an der Fachakademie), 1. Vorsitzender Kurt Wörrle, 2. Vorsitzender Peter Kranzer, Kassenwart Marlene Kranzer. Anfragen und Mitgliedschaft sind über die Fachakademie möglich.




Ein Vortrag mit Prof. Dr. Hans Wocken zum Thema "Von der Integration zur Inklusion" fand am Freitag, den 25.03.2011, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Aula des St. Bonaventura Gymnasiums Dillingen, Konviktstraße 11A, statt. Veranstalter waren die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen und das Katholische Bildungswerk Dillingen.


Am Freitag, den 25.02.2011, unternahm die Fachakademie mit einem Teil des Kollegiums und den 1. und 2. Theorieklassen sowie den BerufspraktikantInnen eine Bildungsfahrt zur Didacta nach Stuttgart. Hier einige Eindrücke:


Halle 1


Unsere Studierenden mittendrin


Vortrag von EU-Kommissar Günther Oettinger



Am Samstag, den 15.01.2011, fand an der Fachakademie für Sozialpädagogik
Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg eine Informationsveranstaltung zum
Thema „Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an der Fachakademie“ statt. Lesen Sie hierzu einen Bericht in der Donau Zeitung.





















Im Rahmen des Klostermarktes der Dillinger Franziskanerinnen am Samstag, 25.09.2010 fand von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr der Kindertag an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg in der Konviktstraße 11 statt. Ein buntes Programm erwartete Kinder von 4 bis 12 Jahren. Der Nachmittag stand unter dem Motto "Märchenhafter Herbst". Einen ausführlichen Bericht der Augsburger Allgemeine zum Kindertag finden Sie hier.




Im Rahmen der traditionellen Schultütenübergabe an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen konnte der neue Schulleiter, Herr Werner Eitle, zum ersten Mal die Schulgemeinschaft begrüßen. „Traditionen sind das Feuer, in welches immer wieder neues Holz aufgelegt werden muss, damit es nicht erlischt“, mit dieser Symbolik wurden die Studierenden und die neuen Fachlehrkräfte im neuen Schuljahr willkommen geheißen.

Die Studierenden der 2. Klassen fungierten als Pate für die “Neulinge“ (künftige Studierende der 1. Klassen) und übergaben eine selbst gebastelte, individuell gestaltete Schultüte.

Unter der Leitung von Sr. M. Reglinde Sailer OSF, wurde die Schultütenübergabe von den Studierenden musikalisch begleitet.


von links: Frau Corina Hock-Bronnhuber, Schulleiter Werner Eitle, Frau Elisabeth Schüssel


von links: Ramona Rudin, Mathias Möhnle (Studierende der Fachakademie)




Interview der "Donauzeitung"

Verabschiedung Sr. Vera Fischer OSF


Rückschau Tag der offenen Tür am 08.05.10

Besuch von Sr. Andrea Bonk an der FAKS (Mitschwester von Mutter Teresa)