Reges
Interesse fand der Stand der Fachakademie bei der 8. Berufsinformationsmesse
„Fit for Job“ am 11.02.2012 in Höchstädt
bei vielen Jugendlichen und deren Eltern. Über 60-mal waren die fünf Studierenden Melanie Datismann, Julia Kirchner, Melissa Mair, Anna Schäftner und Christina
Zangl zusammen mit der Lehrerin Cornelia Kügel-Merkel gefordert, als es darum
ging, Informationen über die Ausbildung an der Fachakademie und die weiteren
beruflichen Möglichkeiten zu geben. Vielleicht sehen sie die eine und den
anderen Interessenten ja wieder als „Nachfolger“ an der Schule…
Cornelia Kügel-Merkel
Werkraum / Bemalung von Papiermache-Fantasietieren
Papiermache-Fantasietiere 1. Klassen
Papiermache ´1
Papiermache ´2
Bau einer Rührtrommel 2. Klassen
Rührtrommel
Johannes Graf
Frau Kohlhaas und Herr Auer von der Organisation "Erlebnistage" im Bayerischen Wald waren Gastreferenten im Rahmen der Übungen zur Heimpädagogik (Hr. Eitle) an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen. Seit 25 Jahren führt dieser Träger, der Stiftungsverein "Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik" (GFE) Outdoor Trainings, Erlebnispädagogische Fahrten und Aus- und Weiterbildungen im Feld der Erlebnispädagogik durch. Neben einem Einblick in die theoretischen Hintergründe der Erlebnispädagogik, konnten die Studierenden der 1. und 2. Klassen praktische Erfahrungen mit der Erlebnispädagogik auf dem Schulhof und im Schulgebäude sammeln. In einer Auswertungsrunde wurden die dabei gesammelten Erlebnisse besprochen und weitergehende Möglichkeiten erörtet. Der Verein für die "Erlebnistage" bot den Studierenden an, auch im Rahmen eines Praktikums vertieftere Erfahrungen sammeln zu können.
Werner Eitle
Was hilft
Menschen ihr Leben erfolgreich zu bewältigen und gesund zu bleiben -
körperlich, seelisch und sozial?
Wie erwerben Menschen diese Fähigkeiten, die einen angemessenen
Umgang mit anderen und die Bewältigung von Problemen im täglichen Leben
möglich machen?
Was bedeuten die
Begriffe "Emotionale Kompetenz", "Life Skills" und "Resilienz" und was hat das
alles mit Sucht- und Gewaltprävention zu tun?
Diese
und viele weitere Fragen stellen sich die Studierenden der zweiten Klassen
unter der Leitung von Frau Wittenberg im Übungsfach „Lebenskompetenzen“, das
seit diesem Schuljahr neu angeboten wird. Das
Lernen von Kommunikation, Selbstbehauptung, kritischem Denken, Problemlösefähigkeit,
Verantwortungsübernahme und Teamfähigkeit ist für alle angehenden Erzieherinnen
und Erzieher ein wichtiges Thema.
Werden
in der Kita Lebenskompetenzen gelehrt, modellhaft gelebt und gelernt, sind
dadurch beste Voraussetzungen für erfolgreiches Leben und Lernen bei den
Kindern und Jugendlichen gegeben. In
diesem Übungsfach werden neue Erkenntnisse aus der Forschung, erfolgreiche
Projekte und bewährte Methoden aus der Praxis vorgestellt, reflektiert und zur
Diskussion gestellt.
Susanne Wittenberg
Im Rahmen der Seminartage im Berufspraktikum der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen besuchten einige an einem Weiterstudium interessierte Berufspraktikanten die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim. Frau Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel vom Fachbereich Sozialwesen stellte die Studiengänge und auch den von ihr vertretenen Studiengang "Soziale Arbeit mit älteren Menschen/Bürgerschaftliches Engagement" vor. Frau Prof. Dr. Helmer-Denzel wurde von der Studentin Franziska Radinger unterstützt, die vor dem Studium an der DHBW die Erzieherausbildung in Dillingen absolviert hatte. Anschließend erhielten die Berufspraktikanten durch Prof. Uli Hummel noch einen Einblick in den Studiengang "Sozialmanagement". Die Duale Hochschule Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit mit einer Vielzahl von ausgewählten Unternehmen und sozialen Einrichtungen 20 national und international akkreditierte Bachelorstudiengänge in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an. Das seit 1974 bewährte duale Studienkonzept garantiert den Absolventen hervorragende Berufs- und Karrierechancen. Die Bachelorstudiengänge führen zu den Abschlüssen Bachelor of Arts, Bachelor of Engineering und Bachelor of Science.
Werner Eitle
Auf Einladung des Vereins Gradus absolvierten auch im Schuljahr 2010/11 zwei Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen, Ursula Godde und Natalie Zey, ihr fünfwöchiges Blockpraktikum im Partnerkindergarten in Werischwar/Ungarn. In einem ausführlichen Interview berichten die beiden angehenden Erzieherinnen über ihren Aufenthalt.
Der Unterricht "Ökologie und Gesundheitserziehung" wurde mit der Klasse 1a am 19.05.2011 in Frau Dr. Macks Garten abgehalten. Wie bereitet man einen Tee aus frischen Pfefferminzblättern? Warum ist Salbei bei Halsentzündungen empfehlenswert? Wie riecht Liebstöckel oder Thymian? Delikatessen aus dem Garten: Schnittlauchbrot und Kräuterbutter. Zwei vergnügliche Stunden lang wurde viel an frischen Kräutern geschnuppert, über die heilenden Inhaltsstoffe verschiedener Pflanzen gesprochen und Rezepte ausgetauscht.
Dr. Sigrid Mack
Gegen Ende des 2. Studienjahres stehen Abschlussprüfungen u.
a. in Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik an. Natürlich müssen Studierende
die Vorbereitungen darauf nicht alleine meistern, sondern sie unterstützen sich gegenseitig und werden
dabei aktiv von den Lehrkräften begleitet:
Gemeinsames Wiederholen des prüfungsrelevanten
Unterrichtsstoff in Kurzreferaten, Kurzzusammenfassungen, Mind-Maps,
Lehrerskripten
Erlernen verschiedener, effektiver Lern- und
Arbeitsmethoden zur gezielten Vorbereitung auf die Prüfung
Organisation von Lerngruppen
Prüfungsrelevante
Fallarbeit: gemeinsame Erarbeitung „alter“ Prüfungsaufgaben in Kleingruppen
Raphaela Ohlenforst / Cornelia Kügel-Merkel
Am 13.5.2011 konnten Studierende im Übungsfach "Stat. Jugendhilfe" das Kinderheim St. Clara in Gundelfingen besichtigen. Die Heimleiterin Sr. Maria Elisabeth Marschalek OSF begrüßte die Besuchergruppe der 2. Klassen mit der Lehrkraft Werner Eitle aus der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen und erklärte den interessierten Studierenden zunächst die Geschichte der Einrichtung und die aktuelle Situation der Heimerziehung aus Sicht der Heimleitung. Das Kinderheim St. Clara wurde als "Kinderasyl" gegründet und steht seit dieser Zeit unter der Leitung der Dilllinger Franziskanerinnen. Momentan werden Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsdefiziten, Lern- und Leistungsproblemen oder Verhaltensauffälligkeiten aufgenommen. Das Alter der Zielgruppe reicht vom Säugling bis zum Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Kinderheim St. Clara ist ein stationäre, heilpädagogische Jugendhilfeeinrichtung mit differenziertem Platzangebot. Neben einer sozialpädagogische Gruppe, gibt es zwei heilpädagogische Gruppen. Alle 3 Gruppen sind alters- und geschlechtsgemischt. Daneben bietet die Einrichtung ein sog. "Innenbetreutes Wohnen" für Jugendliche ab 16 Jahren, die über diesese Form langsam an die Selbständigkeit herangeführt werden. Ein sog. "Aussenbetreutes Wohnen" wird derzeit nicht durchgeführt. Neben dem Gebäude mit den Gruppenräumlichkeiten, gibt es auf dem Gelände auch einen Lern- und Erlebnishof mit artgerechter Haltung von Haustieren wie Hühnern, Schafen und Ziegen. Ganz neu ist der Mädchentreff "Wilde Hühner", der sich in einem mit einem Erzieher neu ausgebauten Bauwagen befindet. Während der über zweistündigen Exkursion konnte Sr. Maria Elisabeth die vielen Fragen der Studierenden z.B. nach Belegung, Pädagogik und Therapie fachkundig beantworten. In der Rückmeldung bestätigten die Studierenden die gelungene Integration von Theorie und Praxis, die mit dieser Exkursion an einen Praxisort erreicht wurde.
Werner Eitle
Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es
unter der Leitung von Frau Hock-Bronnhuber ein neues Übungsfach mit dem Namen
„Mit Kindern philosophieren“. Studierende aus den ersten und zweiten Klassen treffen
sich regelmäßig, um tiefgründigen Themen tatsächlich auf den Grund zu gehen.
Treffender formuliert es eine Studierende aus der ersten Klasse: „Jeder von uns
wird ein bisschen weiser, wenn wir die eigene Wahrheit mit den anderen teilen“.
Fragen, wie z.B. „Was ist normal?“ oder „Was ist die Seele“ oder auch „Was
bedeutet Freiheit?“ animiert die Gruppe dazu kreativ zu denken, logische
Schlüsse zu ziehen und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und diesen auch
zu hinterfragen. Das Philosophieren geht über den „ersten“, schnellen Blick
hinaus dahin, wo es nicht nur eine „richtige“ Lösung gibt. Frau Hock-Bronnhuber:
„Diese Übung ist dazu da die Studierenden zu befähigen mit Kindern kindgerecht
zu philosophieren: Von der geplanten Einheit bis hin zum spontanen
Philosophieren.“ Dabei wird besonderes Augenmerk auf die eigene philosophische
Haltung und die Fähigkeit zum Dialog gelegt. Hier geht es darum Kindern genau
zuzuhören und sie dabei zu unterstützen auf ihre eigene Weise ihren Fragen nach
der Wahrheit nachzugehen.
Corina Hock-Bronnhuber
24 Studierende der Klassen 1a und 1b der Fachakademie für
Sozialpädagogik Dillingen haben im Schuljahr 2010/11 im Fach
„Medienkompetenz“ eine Hörspiel-CD produziert. Die CD mit dem Titel „Eine
Welt - Märchenzauber aus der Ferne“, die in Kooperation mit dem
Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ entstanden ist, umfasst insgesamt
drei Hörspiele ("Constantino und seine Katze" aus Italien, "Die
Zauberflöte" aus Spanien und "Fayola´s Zeichen" aus Afrika) und
hat eine Gesamtlaufzeit von über 31 Minuten. Skript, Geräusche und Musik wurden
hierbei von den angehenden Erzieherinnen und Erziehern selbst erarbeitet,
gesprochen und eingespielt. Darüber hinaus wurde das Geschehen in Form eines
Dokumentationsfilms und einer Fotoserie, die ebenfalls von den Studierenden
erstellt wurden und auf der CD enthalten sind, dokumentiert. Einen Eindruck man
sich in Auszügen hier verschaffen.
Die Hörspiel-CD kann zu einem Preis von
5,- Euro (zzgl. 2 Euro für Verpackung und Versand) erworben werden. Richten Sie
hierzu bitte eine E-Mail an: kontakt.fachakademie.dillingen@t-online.de.
Darüber hinaus können Sie die CD auch gerne nach vorheriger Kontaktaufnahme
direkt an der Fachakademie abholen.
Alle Erlöse aus dem Verkauf der CDs kommen einem
Projekt des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ zugute.
Tobias Mecklinger
Impressionen aus der Blockwoche SPS II im Schuljahr 2010/11 zum Thema "Umweltbildung und Umwelterziehung in Kindertagesstätten":
Tanja Barfüßer
Studierende der beiden 1. Klassen probten am Wochenende
11. bis 12. März 2011
das musikalische Theater „Zirkus Faksetti“ ein. Es ist bereits Tradition an der Fachakademie, dass der
Vorholunterricht für das Blockpraktikum in den Fächern Musik, Sport, Werken und
Kunst in einem gemeinsamen Projekt „abgearbeitet“ wird.
Die Studierenden trafen sich zunächst in Kleingruppen. So
übte eine Musikgruppe Lieder mit orffschen Instrumenten ein. In Sport traf sich
eine Akrobaten-Jongleure-Clown-Gruppe. In Werken und Kunst eine Bühnengestaltungsgruppe
und eine Tierdressurgruppe, in der Tiermasken, die im Werkunterricht gebaut
worden waren, verwendet wurden.
Mehrere Aufführungen für Mitstudierende fanden statt. Die
Mischung aus Akrobatik, Tierdressur, Jonglieren und Clownerie kam beim Publikum
sehr gut an.
Das Theaterspielen soll
auch künftig seinen festen Platz in der Erzieherausbildung bekommen.
Johannes Graf
"Inklusives Wohnen für Menschen mit schwerer
Mehrfachbehinderung" - Frau Klein und ihre Tochter Rebecca Klein (autistische, stumme
Frau und FC-Nutzerin) waren am 25.03.2011 im Rahmen der Blockwoche der Berufspraktikanten an der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen als Referenten zu Gast. Sie stellten das im Aufbau
befindende inklusive Wohnprojekt "trauminsel47drei" vor. Dieses Projekt für schwerstmehrfachbehinderte Menschen ist aufgrund seines inklusiven Ansatzes bisher einzigartig und gilt als Modellprojekt. Die
Studierenden konnten im Rahmen der Veranstaltung erstmals ein Wohnprojekt kennen lernen, das eine echte Alternative zur Heimunterbringung
darstellt.
Raphaela Ohlenforst
In der Woche vom 28.02. - 03.03.2011 fanden mehrere
Aufführungen des afrikanischen Märchens „BAO - Der freche Zauberer“ vor
verschiedenen Klassen der Fachakademie statt. Die Lehrkraft Herr Graf studierte mit 9 Studierenden der 2.
Klassen das Figurentheater ein. Lehrinhalte waren: Bau von Puppen und Requisiten, Aufbau der
Bühne und natürlich das Spielen mit den Figuren. Die Zuschauer bedachten die Aufführungen mit freundlichem
Applaus.
Johannes Graf
Im Rahmen der Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher können die Studierenden an der Fachakademie die sogenannte „Missio“ erwerben. Hierbei handelt es sich um eine kirchliche Beauftragung zur Gestaltung religiöser Angebote in allen berufsrelevanten, sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Voraussetzung ist, dass die Studierenden über ein Jahr hinweg das Wahlfach „Religionspädagogische Übungen“ belegen und im zweiten Studienjahr ihr Wissen und Können in einem abschließenden Kolloquium unter Beweis stellen. Thematischer Schwerpunkt ist derzeit „Religiöse Feste und Feiern im Jahreskreis“. Die Studierenden lernen hierbei alle relevanten Feste und Feiern kennen und gestalten selbsttätig religionspädagogische Einheiten, die in der späteren Berufspraxis zum Einsatz kommen können. Zum Abschluss stellen die Studierenden einen eigenen Jahreskreis her. Dafür wird genäht, geschnitten, geklebt, gefärbt, gezeichnet...
Raphaela Ohlenforst
Ab diesem Schuljahr 2010/11 kooperiert die Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen mit den Ganztagsklassen der Josef-Anton-Laucher Grundschule Dillingen. Im Rahmen ihrer Ausbildung im Fach "Sozialpädagogische Praxis" bieten Studierende der 2. Studienjahre Projektarbeiten an zwei Nachmittagen (jeweils Dienstag und Donnerstag von 13.45 Uhr bis 15.30 Uhr) in der Woche an. Unter Anleitung von den Lehrkräften der Fachakademie Karin Klöpper-Kunkel und Tobias Mecklinger werden die angehenden Erzieherinnen und Erzieher während der Durchführung ihrer Projekte intensiv begleitet. Mehr Informationen über die Ganztagsklassen erhalten Sie im ersten Newsletter des Lebensraum Schule e. V. Dillingen.
Karin Klöpper-Kunkel / Tobias Mecklinger
Wie verläuft die Entwicklung der 0-3 Jährigen? Was muss beachtet werden, wenn Kleinstkinder in der Krippe eingewöhnt
werden? Welche pädagogischen Angebote fördern die Kinder hinsichtlich kognitiver,
emotionaler und sozialer Entwicklung sowie Wahrnehmung, Kreativität und
Bewegung? Mit welchen
Ritualen und Inhalten lässt sich der pädagogische Alltag gestalten? Welche
Mahlzeiten schmecken den Kleinsten und sind dennoch gesund und nahrhaft? Wie werden
Milchfläschchen und Babybreis
zubereitet? Welche
Raumkonzepte sind geeignet, um den Bedürfnissen der Kleinsten zu entsprechen?
Auf diese Fragen
finden die Studierenden des Unterrichtsfaches „Kleinstkind“ selbsttätig
praxisorientierte Antworten. Sie setzen sich mit der aktuellen Literatur
auseinander, informieren sich vor Ort in Kinderkrippen, interviewen erfahrene Erzieherinnen und Erzieher, dokumentieren ihre Ergebnisse mit Hilfe von Fotos oder kleinen
Filmen und präsentieren sie in ansprechender Form. Auf diese Weise erarbeiten sich
die Studierenden im Laufe eines Schuljahres eine Praxismappe, gefüllt mit
entwicklungspsychologischen Grundlagenkenntnissen, Spielideen und
Hilfestellungen für den zukünftigen Alltag in einer Kinderkrippe.